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Überprüfung von Restnatrium während des Clean-in-Place-Prozesses

Natronlauge oder Natriumhydroxid (NaOH) ist die Chemikalie, die üblicherweise in alkalischen Reinigungslösungen für Clean-in-Place (CIP) in Prozessanlagen verwendet wird. Die Messung der Natriumionenkonzentration in der Wasserspülung oder dem Tupfer kann anzeigen, ob die Restchemikalie ordnungsgemäß aus der Prozessanlage entfernt wurde.


Einführung

Clean-in-place (CIP) ist eine Methode zur Reinigung der Innenflächen von Rohren, Behältern, Prozessanlagen, Filtern und zugehörigen Armaturen ohne Demontage. Das CIP-System wird von digitalen Computern, so genannten speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), gesteuert, um den Durchfluss, die Temperatur und die Zeit für die chemischen Lösungen zu kontrollieren, die sauer, alkalisch oder manchmal auch beides sein können, um eine maximale Reinigung zu erreichen. Die chemischen Lösungen zirkulieren durch einen Kreislauf von Tanks und/oder Leitungen, um Verunreinigungen oder Produktrückstände zu beseitigen, und werden mit Wasser ausgespült. Je nach CIP-System können die chemischen Lösungen in einen Vorratsbehälter zurückfließen, so dass sie wiederverwendet werden können, oder sie werden sofort nach ihrer Verwendung abgelassen.

Nach der CIP-Reinigung sollten die Geräte sichtbar sauber und frei von chemischen Rückständen sein. Die abschließende Wasserspülung muss sicherstellen, dass die chemischen Rückstände ordnungsgemäß entfernt werden. Chemische Rückstände aus Reinigungslösungen können durch spezifische oder unspezifische Analysemethoden überwacht werden. Spezifische Methoden, die die einzelnen Bestandteile von Reinigungslösungen nachweisen, sind die ionenselektive Elektrode (ISE), die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC), die Dünnschichtchromatographie (TLC), die Flammenphotometrie und die Ultraviolett-Spektroskopie. Unspezifische Methoden, die das Vorhandensein von Mischungen von Inhaltsstoffen nachweisen, sind der pH-Wert, die Leitfähigkeit und der gesamte organische Kohlenstoff (TOC). Spezifische Methoden werden von den Aufsichtsbehörden in der Regel bevorzugt, aber sie können auch unspezifische Methoden akzeptieren, wenn sie deren Einsatz angemessen begründen.

Da CIP eine schnelle, wiederholbare und effektive Reinigung ohne das Risiko einer chemischen Belastung für den Menschen bietet, wird es in Industrien eingesetzt, die ein hohes Maß an Hygiene erfordern, wie z.B. in der Milchwirtschaft, der Getränkeindustrie, der Lebensmittelindustrie, der Pharmaindustrie und der Kosmetikindustrie. CIP wird typischerweise zur Reinigung von Bioreaktoren, Fermentern, Mischbehältern und anderen Geräten in Produktionsanlagen eingesetzt. Viele CIP-Systeme verwenden alkalische Reinigungslösungen mit 0,5 bis 2 % (nach Gewicht) Natronlauge oder Natriumhydroxid (NaOH), um Fette und Proteine zu entfernen.

Das LAQUAtwin B-722 oder Na-11 Natriumionenmessgerät kann zur Messung und Überwachung der Restkonzentration von Natriumionen (Na+) während der CIP in Prozessanlagen verwendet werden. Das Messgerät analysiert nur 0,3 ml Probe und liefert das Ergebnis in nur wenigen Sekunden. Diese schnelle, einfache und genaue Messung ergänzt die Reinigungseffizienz von CIP.


Methode

Kalibrieren Sie das LAQUAtwin B-722 oder Na-11 Natriumionenmessgerät gemäß den Anweisungen des Herstellers mit den im Kit enthaltenen Natriumionenstandards von 150ppm und 2000ppm.

Probenmessung

Spülwasserproben und Wischproben sind zwei Probenahmeverfahren zur Messung von Rückständen von Reinigungschemikalien. Eine Kombination dieser Methoden ist wünschenswert.

Bei der Entnahme von Spülwasserproben wird eine Probe eines ausgeglichenen Spülwassers (in der Regel Wasser für die Injektion oder reines Wasser) entnommen, das über alle Oberflächen zirkuliert wurde. Zur Messung geben Sie mit einer Pipette Tropfen der Spülwasserprobe auf den Natriumionensensor. Alternativ können Sie den Sensorschutz öffnen und den Sensor in ein Becherglas mit Spülwasser tauchen.

Tupfer- oder Wischproben werden direkt auf den Oberflächen der Geräte entnommen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Rückstände angemessen erfasst werden und nicht einfach nur auf der Oberfläche sitzen und sich nicht im äquilibrierten Spülwasser auflösen. Bevor Sie mit dem Abwischen beginnen, lassen Sie das Gerät nach dem Reinigungsvorgang trocknen und befeuchten Sie das im Messgeräteset enthaltene Probenahmeblatt mit Wasser für die Injektion oder reinem Wasser. Zum Messen wischen Sie die Oberfläche mit dem befeuchteten Probenahmeblatt ab und legen es dann auf den Sensor. Für diese Probenahmemethode ist ein Blindpräparat erforderlich.

Ausführliche Informationen zur Konditionierung, Reinigung und Lagerung des Natriumionensensors finden Sie im Technischen Tipp 2: LAQUAtwin Ion Sensor Maintenance Procedures >. Den technischen Tipp können Sie im Support-Bereich unserer Website herunterladen www.horiba-laqua.com

Ergebnisse und Vorteile

Die Reinigungsvalidierung ist ein wichtiger Bestandteil der aktuellen guten Herstellungspraxis, um sicherzustellen, dass Produktionsmaterialien, die mit den Oberflächen der Geräte in Berührung kommen, nicht kontaminiert werden. Die Vorspülung, der Laugenumlauf und andere Schritte müssen in der richtigen Reihenfolge erfolgen. Die Identität, Reinheit und Stärke der Reinigungschemikalien und die Qualität des für die Spülung verwendeten Wassers müssen überprüft werden. Außerdem muss das Validierungsprotokoll Tests für die Rückstände der Reinigungschemikalien enthalten, um sicherzustellen, dass die verwendeten Chemikalien ordnungsgemäß entfernt werden. Die Analyse muss quantitativ sein und die Akzeptanzkriterien werden gemäß den gesetzlichen Richtlinien und der Unternehmenspolitik festgelegt. Die obige Tabelle zeigt die Messergebnisse des LAQUAtwin B-722 Natriumionenmessgeräts.

Referenzen und Leseempfehlungen

  1. Batt, C.A., Modern Systems of Plant Cleaning. Encyclopedia of Food Microbiology, S. 194-199.
  2. Chan, C.C., Lam, H., Zhang X., Practical Approaches to Method Validation and Essential Instrument Qualification. 

LAQUAtwin: das einzige Messgerät mit flacher Sensortechnologie.

Die hochempfindliche, flache Sensortechnologie von HORIBA eröffnet neue Möglichkeiten für die Probenahme und Probenarten. Es wird nur eine kleine Menge an Probe benötigt, so dass Sie einfach an Ort und Stelle Proben nehmen können, ohne Becher oder andere Laborgeräte zu benötigen. Die Sensoren können bei Bedarf einfach ausgetauscht werden.

Kalibrieren und messen Sie auf Knopfdruck - das Smiley-Gesicht zeigt Ihnen an, wann das Ergebnis abgelesen werden kann.

Die mühelose automatische Kalibrierung mit ein paar Tropfen Standardlösung gibt Ihnen die Gewissheit, dass Ihre Messungen genau sind. Auch eine Zwei-Punkt-Kalibrierung ist möglich.*
*Außer bei B-711

LAQUAtwin ist vollständig wasser- und staubdicht.

Das Messgerät und der Sensor sind vollständig wasserdicht* und staubgeschützt, so dass Sie es überallhin mitnehmen können.
* Schutzklasse IP67. Kann 30 Minuten lang in 1 m Tiefe eingetaucht werden. Nicht für die Verwendung unter Wasser geeignet.

Die standardmäßig mitgelieferte Tragetasche sorgt für praktischen Transport.

Die kompakte Tragetasche enthält alles, was Sie für Ihre Messungen benötigen, einschließlich der Standardlösung und der Probenahmeblätter.

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Horiba LAQUAtwin Natrium Ionen (Na+) Tester mit 2 Kalibrierpunkten und Temperatur Messung (Na-11) Detailaufnahme, Blick auf Sensor, Display ist an und zeigt Werte an.
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Tipp
Horiba 4M LAQUAtwin Kit mit Natrium-, Kalium-, Nitrat- und Calcium- Ionen Tester
Horiba 4M LAQUAtwin Kit mit Natrium-, Kalium-, Nitrat- und Calcium- Ionen Tester
Artikelnummer: 895690
Messbereich: siehe technische Daten | Messparameter: Natrium Ionen | Kalium Ionen | Nitrat Ionen | Calcium Ionen | Temperatur

Mobiles Analyse-Labor für Ionen-Messungen – vielseitig einsetzbar Kompaktes Kit für die gleichzeitige Bestimmung mehrerer Wasser- und Umweltparameter Der Horiba 4M LAQUAtwin Kit ist ein mobiles Labor, mit dem Sie wichtige Ionenparameter direkt vor Ort bestimmen können. Im Koffer befinden sich Pocket-Tester für die Messung von Natrium, Kalium, Nitrat und Calcium sowie für die Temperaturmessung. Die einzelnen Messgeräte nutzen ionenselektive Elektroden für gezielte Analysen kleinerer Proben und liefern schnelle, zuverlässige Ergebnisse. Neben den vier Messgeräten umfasst das Kit Kalibrierlösungen und eine Wasch- bzw. Spritzflasche zur Sensorreinigung. Die Sensoren lassen sich trocken lagern, ohne spezielle Aufbewahrungslösungen. Kompaktes Mehrparameter-Kit für flexible Vor-Ort-Analysen Das Set ist ausgelegt für Messaufgaben, bei denen mehrere Ionen gleichzeitig erfasst werden sollen, zum Beispiel bei der Überwachung von Trink- und Prozesswasser, Umwelt-Checks von Gewässern, Analysen in Aquakulturen oder der Agrarforschung. Durch den Koffer sind alle wichtigen Tester inklusive Zubehör immer dabei und schnell einsatzbereit. Die Messergebnisse stehen innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung und sind zuverlässig sowie reproduzierbar – ideal für Routine- und Kontrollmessungen im Feld. Alle Komponenten sind übersichtlich im Koffer angeordnet und jederzeit einsatzbereit. Ein zusätzlicher Vorteil ist die trockene Lagerfähigkeit der Sensoren ohne spezielle Aufbewahrungslösungen. Durch die kompakte Bauweise eignet sich das Kit besonders für mobile Einsätze, bei denen mehrere Ionenparameter schnell nacheinander oder parallel bestimmt werden müssen. Warum Mehrparameter-Ionenmessungen sinnvoll sind – und ein mobiles Kit ideal In vielen Anwendungen ist nicht nur ein einzelner Messwert entscheidend, sondern das Zusammenspiel mehrerer Ionenparameter. Natrium, Kalium, Nitrat und Calcium beeinflussen gemeinsam Wasserqualität, biologische Prozesse, Pflanzenwachstum und technische Abläufe. Einzelmessungen im Labor sind oft zeitaufwendig und wenig flexibel. Ein mobiles Analyse-Kit ermöglicht die gleichzeitige Erfassung mehrerer Parameter direkt vor Ort. Dadurch lassen sich Zusammenhänge schneller erkennen, Entscheidungen fundierter treffen und Messkampagnen effizienter durchführen. Der Horiba 4M LAQUAtwin Kit vereint diese Vorteile in einem kompakten, anwenderfreundlichen System.

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